Am 18. April war es wieder so weit: Über 300 Grundschulkinder aus ganz Hamburg packten ihre Schul-T-Shirts aus und zogen zum Grundschulschachtag. Ein buntes Farbenmeer aus Schullogos, mittendrin unsere Partnerschule Genslerstraße in traditionellem Grün. Für viele Schachelschweine war das der Höhepunkt des Schachjahres auf Schulebene, und einige von ihnen machten ordentlich Wirbel um die Tische.
Gruppe 2 (bis 2. Klasse)
Fangen wir mit dem an, was Konstantin am Ende des Tages in den Händen hielt: der Pokal des Hamburger Grundschulmeisters bis 2. Klasse. 7 aus 7. Einziger Spieler im gesamten Turnier mit weißer Weste. Keine einzige Partie abgegeben, keinen halben Punkt verschenkt. Wenn Konstantin im Dezember zur Ehrung ins Rathaus marschiert und der Senatorin die Hand schüttelt, wird er den Weg dorthin vermutlich schon vorher im Kopf geübt haben. Wir freuen uns riesig mit. Fun Fact: Seinem großen Bruder Jonathan gelang vor 3 Jahren das gleiche Kunststück.
Und er war nicht allein. Benedict holte 5 aus 7 und Platz 11. Fynn, der erst wenige Tage vorher in Blankenese bei der HJEM gespielt hatte, legte ebenfalls 5 aus 7 nach und landete auf Platz 23. Zwei Turniere in zwei Wochenenden, Respekt. Fiete kam auf 4 Punkte und Platz 41, Diego ebenfalls 4 Punkte und Platz 55, Elion mit 4 Punkten auf Platz 61. Tom rundete das Ganze mit 3,5 Punkten auf Platz 65 ab. Eine richtig starke Bilanz für die Jüngsten im Verein.
Gruppe 1 (bis 4. Klasse)
In der großen Gruppe mit 167 Teilnehmern spielte Adrina ein Turnier, das sich sehen lassen kann: 6 Punkte aus 7 Runden, Platz 7 in der Gesamtwertung und bestes Mädchen des Turniers. In einem Feld von 167 Kindern unter die Top Ten zu kommen, ist an sich schon eine Hausnummer. Als bestes Mädchen aus der Partie zu gehen, ist die Kirsche obendrauf. Auch Adrina darf sich im Dezember im Rathaus blicken lassen.
Lea griff ebenfalls zu den Figuren und holte 4 Punkte, was am Ende Platz 52 bedeutete. Felix kam auf 2 Punkte und Platz 141. Ein langer Turniertag, bei dem jeder Spieler seine eigene Geschichte mitnimmt.
Wer zukünftig grüne Genslerstraße-Shirts erspäht oder Kinder mit leicht glänzenden Augen Richtung Brett streben sieht, weiß jetzt Bescheid: Da wurde am 18. April ein Stück Hamburger Schachgeschichte geschrieben. Und die Schachelschweine waren mittendrin.