Am 22. und 23. Februar fand das Regionale Kinder-Schachturnier (RKST) U8/U8W in Blankenese statt – eine wichtige Gelegenheit, sich für die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft zu qualifizieren. Dieses Jahr wurden die hohen Anmeldezahlen durch die Aufteilung in zwei Gruppen bewältigt, wobei das Teilnehmerfeld besonders stark besetzt war. Lea und Konstantin vertraten die Schachelschweine und gingen mit klaren Erwartungen ins Turnier: Konstantin wollte erneut 3 Punkte aus 5 Runden holen, während Lea mit 2,5 Punkten das Ziel verfolgte, bestes Mädchen zu werden.

Tag 1: Ein vielversprechender Auftakt

Der erste Turniertag verlief erfreulich: Lea und Konstantin gewannen ihre Auftaktpartien souverän. Dies bedeutete jedoch, dass sie in Runde 2 auf starke Gegner trafen, denen sie nicht das Wasser reichen konnten. Doch in Runde 3 zeigten beide erneut eine starke Leistung und spielten ihre Gegner überzeugend an die Wand.

Bilanz nach Tag 1: 2 aus 3 Punkten – eine vielversprechende Ausgangsposition für Lea, die mit einem weiteren halben Punkt realistische Qualifikationschancen hatte.

Tag 2: Rückschläge am Wahl-Sonntag

Leider brachte der zweite Turniertag kein Glück. Lea lag mit ihren 2 Punkten auf Rang 4 und musste gegen einen starken Gegner mit 983 DWZ antreten. Der Druck auf die Qualifikation war enorm, sodass sie nicht befreit aufspielen konnte und verlor.

Konstantin erwischte mit einem DWZ-losen Gegner scheinbar eine machbare Aufgabe, doch nach nur 8 Zügen gab er frustriert auf – ein unerwarteter Tiefpunkt.

Auch in Runde 5 hatte Lea Pech: Das Lossystem bescherte ihr sogar einen noch stärkeren Gegner mit 1086 DWZ. Sie kämpfte tapfer, musste sich aber geschlagen geben. Mit 2 Punkten landete sie schließlich auf Platz 13 von 20, allerdings mit einer sehr hohen Buchholz-Wertung, die ihre starken Gegner widerspiegelte.

Für Konstantin ging es in der letzten Runde darum, noch einmal alles zu geben. Er spielte die längste Partie der Runde, doch das Ergebnis war unbefriedigend. Auch er blieb bei 2 Punkten und belegte Platz 15 von 20 – eine Ernüchterung, wenn man bedenkt, dass er im Vorjahr mit 3 Punkten und hoher Buchholz auf Platz 7 von 28 landete. Vielleicht wäre eine kleine Pause sinnvoll, um den Kopf freizubekommen.

Fazit: Lehrreiche Erfahrungen statt großer Erfolge

Das Turnier zeigte, wie eng Erfolg und Misserfolg im Schach beieinanderliegen. Nach einem vielversprechenden ersten Tag blieben beide am Sonntag unter ihren Möglichkeiten, was sicher auch am Turnierdruck lag. Dennoch sammelten sie wertvolle Erfahrung und bewiesen, dass sie auf hohem Niveau mithalten können.

Mit etwas Glück und weniger Druck in den entscheidenden Momenten werden sie in Zukunft sicher wieder ganz vorne angreifen! ♟️🔥

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