Wir haben Altona zur fünften Runde in der Bezirksliga begrüßt und mussten kurzfristig leider ein Brett freilassen, aber den 0:1-Rückstand glich Luke sehr schnell aus, der seinen Gegner mit einer Gabel überraschte und nach gut einer Stunde schon den ersten Sieg feiern konnte. Kurz danach folgte ein Remis von Till, der in einer optisch guten Stellung keine Möglichkeit hatte, die Stellung zu öffnen und auf Sieg zu spielen.
Die Stellung extrem geöffnet hat Tore, der die gegnerische Grundlinie angegriffen hat, aber dabei etwas zu ambitioniert war und die eigene Königssicherheit vernachlässigte, weshalb wir mit 1,5:2,5 in Rückstand gerieten. Bei diesem Zwischenstand hat der Gegner von Max ein Remis-Angebot abgelehnt, und da die anderen Bretter sehr ausgeglichen standen, bahnte sich eine Niederlage an.
Es entwickelten sich vier spannende Partien und je mehr Zeit verging, desto besser wurden unsere Stellungen. Yannic hat seinen Gegner sehr geduldig überspielt und mit 3 Minuten auf der Uhr den Ausgleich klargemacht. Max hat seinen Gegner mit einer schönen Kombination in dessen Zeitnot zur Aufgabe gezwungen, und plötzlich lagen wir mit 3,5:2,5 vorne.
Lasse hat sich an Brett 8 mit einem schönen Springeropfer aus einer schlechten Position gerettet und in ein ausgeglichenes Turmendspiel abgewickelt. Bevor das Remis aber offiziell vereinbart wurde, hat Maxi an Brett 3 einen zu offensiven Springer des Gegners gewonnen, der plötzlich keine Felder mehr hatte. Sein Gegner ließ danach seine Zeit ablaufen, und damit war unser Sieg gesichert. Das Remis von Lasse rundete im Anschluss einen schönen und spannenden Wettkampf ab, und durch das 5:3 sind wir im Tabellenmittelfeld angekommen.
Der Sieg gegen Altona, die komplett in Bestbesetzung angetreten sind und damit einen DWZ-Schnitt hatten, der 75 über unserem lag, war am Ende verdient und bemerkenswert, weil Altona mit einem Sieg Tabellenführer gewesen wäre. In zwei Wochen entscheidet sich im Wettkampf bei Königsspringer, ob wir in dieser ausgeglichenen Liga den Blick nach oben werfen können oder ob wir weiter um den Klassenerhalt kämpfen müssen.
Maxi Schrader