Am Samstag machten sich vier Schachelschweine auf den Weg nach Itzehoe. Die Schachfreunde Wilstermarsch und Itzehoe richteten dort zum 45. Mal ihren DWZ-Elo-Cup aus. Gespielt wird in Vierergruppen, die absteigend nach DWZ gebildet werden, drei Runden mit 60 Minuten plus 30 Sekunden Zuschlag pro Zug. Das Format hat es in sich, denn jeder trifft auf Gegner der eigenen Spielstärke. Geschenkt bekommt dort niemand etwas.

Das beste Ergebnis holte Maria. In Gruppe 10 kam sie auf 2,5 Punkte aus drei Partien und teilte sich den ersten Platz mit Luca Vollandt vom Hamburger SK. Die DWZ-Zahlen der Gruppe lagen zwischen 1470 und 1485 und damit dicht beieinander, entschieden hat also die Tagesform. Die stimmte bei Maria offensichtlich, am Ende standen 23 DWZ-Punkte mehr auf ihrem Konto. Glückwunsch!

Lara spielte als DWZ-stärkste Schachelschweinin in Gruppe 3, wo die Spanne von 1774 bis 1830 reichte. Nach dem Sieg in Runde 1 folgten zwei Remis, macht 2 Punkte, Platz 2 (nur durchn die SoBerg von Platz 1 getrennt) und ein Plus von 12 DWZ-Punkten. Das letzte Remis war ein Hamburger Duell, denn in der Schlussrunde saß ihr Leopold Peters vom HSK gegenüber. Beide teilten den Punkt.

Konsti startete mit einer Niederlage und drehte das Turnier danach. Sein Sieg gelang gegen Rihan Samjit, eines der stärksten Talente des Jahrgangs 2018 in Hamburg. Dazu kam ein Remis gegen Arjun Sengupta, der deutlich mehr Turniererfahrung mitbringt. Mit 1,5 Punkten wurde Konsti Dritter in Gruppe 9 und nahm sechs DWZ-Punkte mit. Wichtiger sind die beiden Ergebnisse gegen diese Gegner.

Bene hatte die vielleicht ausgeglichenste Gruppe des ganzen Feldes erwischt. Zwischen 1400 und 1426 DWZ lagen seine Gegner, dazu kam ein Spieler ohne Wertung. Die ersten beiden Runden gingen verloren, in der Schlussrunde behielt Bene dann die Nerven und holte den Sieg. Das reichte zu Platz 3. Die DWZ kostet der Tag 38 Punkte, dafür beendet er ihn mit einem Sieg, und genau das nimmt man in Erinnerung mit nach Hause.

Die Anreise nach Itzehoe hat sich für alle vier gelohnt.

Text und Foto: Alexander Busch